Mittwoch, 17. März 2010

Reise nach Jerusalem Tag 1 Teil 2

Die Frage des Tages

Genf kannte ich bis jetzt nur aus dem Politikunterricht oder den Nachrichten.
Das erste was ich merkte war, dass Genf zur französischsprachigen Schweiz gehört. Ja und ich kann kein Französisch, wenn man von “Hallo, wie gehts” und “Ja” sagen  absieht.
Ich bin froh, dass mein Englisch mittlerweile so gut ist, dass man versteht, was ich sagen will – naja meistens.

Das wäre ja alles kein Problem gewesen, wenn wir unsere Bordkarten für den Weiterflug gehabt hätten.
Aber warum sollte es auch mal einfach sein.

Also sind Sandra und ich hin zur Information und versuchten uns durchzufragen.
Nach einer kleinen Wartezeit- den bei der Info stand “Back in 5 Minutes.” (und man weiß nie, wann diese Schilder aufgestellt worden sind, kann auch eine viertel Stunde her sein)- kam eine Frau.
Glücklicherweise sprach sie deutsch.

Also fragte Sandra sie, wie wir an unsere Bordkarten kommen.
Leider wusste sie auch nicht so recht weiter und telefoniert durch den halben Flughafen.
Da Sandra mehr Französisch versteht als sie sprechen kann, schnappte sie immer wieder Wortfetzen auf.
Die Frau sagte, sie hätte ein kleines Problem und wir wären die “Frage des Tages”.
Aber 5 Telefonate später hatte sie doch noch die Lösung und konnte uns die Bordkarten ausdrucken.
Wir sollten 10 Uhr beim Sicherheitscheck sein und dann konnte es losgehen.

Nachdem wir endlich wieder entspannt waren, sahen wir uns in den Läden um. Es war irgendwie typisch Schweiz, wie sie sich von Touristen vorgestellt wird. Uhren und Schokolade.
Toll, dachte ich mir. Ich glaub es gibt bestimmt noch andere Sachen in der Schweiz!
Genauso, wie nicht alle Deutsche Bayern sind und Lederhosen tragen. (Wobei ich als Kind eine hatte Winking.) 

Nach ein paar Minuten hatten wir uns dann in die Wartehalle eingefunden um auf den Sicherheitscheck zu warten.

Sonntag, 7. März 2010

Reise nach Jerusalem Tag 1 Teil 1

Mein erster Flug

Israel 2010 001

3.45 Uhr klingelte der Wecker. Ich war nicht sonderlich überrascht, denn ich war seit 3 Uhr wach. In der Nacht hatte ich sowie so so gut wie nicht geschlafen. Ich war noch viel zu aufgedreht vom Umzug.
Eine Woche lang habe ich neben Arbeit nicht anderes gemacht außer Kisten gepackt und geschleppt.
Treppen rauf.
Treppen runter.
Schon nah drei Tagen konnte ich keine Treppen mehr sehen, von Kisten ganz zu schweigen.
Aber so war ich gut gerüstet für Jerusalem.

4.30 Uhr holte uns ein Shuttle Service ab und wir fuhren  nach Düsseldorf.
Das erste Mal in meinem Leben sah ich ein Flughafen von innen und war auch gleich überfordert.
Nur gut das meine Freundin mit dabei war.
Der Flughafen war so früh am morgen noch angenehm leer und so hatten wir auch genügend Ruhe und Zeit um uns zu orientieren.
Tausend Zahlen, Pfeile, Hinweisschilder – Ich bin Sandra immer brav hinterhergedackelt.

Dann kam der erste Sicherheitscheck. Jacken ablegen und durch den Detektor gehen. Natürlich hat es bei mir gepiepst. Also ab in die Leibesvisitation.  Das sollte die nächste Zeit noch ein Hobby werden.

Nach den bummeln in den Geschäften ging es dann zur Wartehalle.
Ich wurde immer aufgeregter. Gleich sollte mein erster Flug beginnen.
Mit einem Bus wurden wir zum Flugzeug gebracht. Ich war erstaunt, wie klein die Maschine war.
Auf jeder Seite waren nur 2 Sitzreihen und nicht einmal die waren voll belegt.
Ich dachte gleich wird es losgehen, doch wir fuhren noch etwa 10 Minuten Strecke bis zur Startbahn.
Ich wurde immer nervöser – in meinem Bauch kribbelte es.

Wir wurden immer schneller und hoben ab. Ich fühlte mich wie in der Achterbahn.
Wir flogen- Ich flog!
Aus dem Fenster sah ich wir wir immer höher stiegen, durch die Wolken flogen bis wir den Sonnenaufgang sehen konnten.
Endlich Sonne!
Und von oben sahen die Wolken so schön flauschig aus! Wie ein Meer aus Zuckerwatte.

Nach etwa einer Stunde Flug kamen wir in Genf an.

Samstag, 6. März 2010

Möglichkeiten

 

Kisten, Chaos und Durcheinander
Aber so ein Umzug hat  auch seine guten Seiten:

Ein neuer Anfang
Endlich die Möglichkeit ohne schlechtes Gewissen Platz zu machen.
Neues her und dafür 3 alte Sachen raus.
Genießen wie eine Wohnung aussieht, wenn sie völlig leer ist.
Den tollen Hall nutzen um ein Lied zu singen.

Entdecken, was man alles besitzt.
In alten Erinnerungen schwelgen und sich auf neue Eindrücke freuen.
Ein Grund haben seine Freunde einzuladen.
Ein Grund haben seine Freunde nicht einzuladen.
Eine Entschuldigung für das Chaos.
Mal wieder ein paar Tage seines Lebens improvisieren – dann Essen wir halt aus den Trinkbechern.

Sich freuen wenn die letzte Kiste ausgepackt ist und alles an seinem Platz steht.

Donnerstag, 4. März 2010

Chaos pur

So sieht es zur Zeit nicht nur in meiner Wohnung aus. Wenn man mal eben 10 Tage weg war, dann gibt es viel aufzuarbeiten, x-viele Emails beantworten und irgendwann muss ich ja auch noch meine neue Wohnung einräumen.
Aber ich hoffe, ich kann bald einen kleinen Reisebericht schreiben.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Bis später!

Also ich bin jetzt mal eben 10 Tage weg.
Wenn mich jemand sucht, versucht es einfach mal in Jerusalem!

Samstag, 16. Januar 2010

Donnerstag, 7. Januar 2010

Suchbegriffe 3

Und nun die schon traditionelle Auflistung einiger Suchanfragen oder “Wie bist du den hier gelandet”

Hier die Top 3

Platz 1 mit 131 Anfragen: linge de pateco
Platz 2 mit 107 Anfragen: Frühlingselfchen
Platz 3 mit 17 Anfragen: Marienkäferplage 2008

 

Und nun die seltsamen Anfragen von diesem Jahr :

- hust bedeutung

Das könnte das Verb “ husten” im Inflektiv sein oder auch eine Onomatopoesie (Lautmalerei).

- ich geh heut gänseblümchen pflücken lalala blau blau

Ist das ein mir unbekanntes Lied, eine sehr fröhliche Person oder einfach nur zu viel Drogenkonsum??

- brotbacken konvektomat

Da hab ich nicht so viel Ahnung, aber da kann ihnen geholfen werden! Conny hat ein Jahr bei der Heilsarmee gearbeitet und ist jetzt Konvektomatexperte ;).  Naja, vielleicht auch nicht.
Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.

- gefrorenes wasser atom

Kommen sie einfach vorbei! Bei mir liegen gerade Millionen auf dem Balkon herum. Abgabe nur in liebevolle Hände!

- ein etwas anderes weihnachtslied

Oh Tannenbaum, oh Tannebaum,
der Lehrer hat mich blau gehaun.
Nun muss ich in der Ecke stehn
und meine blauen Flecke zähln.
Oh Tannenbaum, oh Tannebaum,
der Lehrer hat mich blau gehaun.

Anders genug?

- leben rosa wolken gott

Uhhh, da fällt mir mal nix zu ein…

- was machen 12 teenager wenn ihnen langweilig ist

Uhhh, will man das wirklich wissen?
Wobei, da hängen 12 Leute zusammen rum und keiner hat eine Idee! Irgendwie ist das traurig!

- wie war der erster schultag nach den weihnachstferien?

Klar, 16 Jahre bin ich in die Schule gegangen und jetzt, wo ich endlich arbeite, kommen solche Anfragen!

- buch süchtig

Ja, bin ich!

- namen für inchies

Hans, Dieter, Elfriede, Otmar, Kevin, Dörte, Chantalle

Vielen Dank fürs lesen und ich freu mich schon auf dieses neue Jahr!

Mittwoch, 6. Januar 2010

Ein schafes Outfit!

Schaf

Ist dieses Kostüm nicht bezaubernd? Ich sah es und wollte es haben!
Man könnte mich jetzt für leicht verrückt halten, aber zum Glück habe ich da tolle Ausreden!
 
1. Ich wohn jetzt in einer Karnevalshochburg und kann das (an bestimmten Tagen) tragen, ohne doof angeguckt zu werden.  (Geht in Dresden nicht mal am Faschingsdienstag!)

2. Ich will unbedingt ein Familiengottesdient über das verlorene Schaf machen oder eine tolle Jungscharstunde! Ohhh ja!!!!

3. Jesus spricht: ”Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.” Joh 10,11
und
” Und wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.” Joh 10, 4

In diesem Sinne: Määääääh!

Immer noch Schnee!

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Was macht man wenn es draußen knackig kalt ist und zentimeterhoher Schnee liegt?
Entweder drinnen um die Heizung wickeln oder raus zum Rodelberg!
Ein Teil der Jugend hat sich heute für den Schnee entschieden. Also Mütze auf, Handschuhe an und ab geht die Post!

Der besondere Fitnessteil des Tages war es, den Berg wieder hoch zu kommen. *schnief* Ich hab heute auf jeden Fall mein “Stück Kuchen zu viel” wieder abtrainiert.

Und danach hab ich mich dann um die Heizung gewickelt!

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Montag, 4. Januar 2010

Winterwunderland im neuen Jahr

So das neue Jahr ist da und ich bin auch wieder fleißig am arbeiten. Heute hab ich mit einer lieben Mitarbeiterin die Teenstunde vorbereitet. Zu zweit macht Vorbereiten sooo viel mehr Spaß als alleine! Man ergänzt sich mit den Ideen und der Andere bringt immer wieder neue Impulse rein!

In den letzten Tagen hat es hier unglaublich viel geschneit. Es muss ewig her sein, dass ich das letzte mal so viel Schnee gesehen habe!

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Donnerstag, 24. Dezember 2009

Warten

24 Dieses Bild habe ich 1992 am 24. Dezember gezeichnet, da war ich gerade mal 6 Jahre alt.

Damals saß ich in der Küche und hoffte, das ich endlich ins Wohnzimmer darf!

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Mittwoch, 23. Dezember 2009

Bemerkt

Ich hab gerade gemerkt, dass ich in letzter Zeit wenig persönliche Sachen geschrieben habe.
Naja, der Job nimmt schon einige Zeit in Anspruch und einiges kann ich nicht schreiben (wegen Schweigepflicht und so).
Erlebt habe ich trotzdem sehr viel. Ich kann gar nicht glauben, dass ich schon über einem Jahr hier in Velbert sein soll! Die Zeit ist wie in Flug vergangen und ich merke doch das ein großer Teil meines Herzens noch in Marburg ist. Ich vermisse meine Freunde, die mittlerweile über ganz Deutschland verstreut sind.
Gerade jetzt in der Adventszeit fallen mir so viele schöne Sachen ein, die wir zusammen gemacht haben. Es ist ein komisches Gefühl nicht einfach im Nebenzimmer klopfen zu können und zu fragen “Gehst du mit mir spazieren!”
Ich vermisse auch sehr den Garten, die lieben Menschen zu ärgern und draußen rum zu wuseln.

Es ist aber schön zu wissen, das trotz der vielen Kilometer meine Freunde immer noch an mich denken, lieben und für mich beten! An Tagen wie heute muss ich mir das nur wieder neu vor Augen führen. Der Mensch ist ja so vergesslich! 

Also meine Lieben, nicht vergessen:
So einfach bekommt man mich nicht los!

Früher war mehr Lametta

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Sag ich auch immer!

Einfach ein Klassiker!!

Dienstag, 22. Dezember 2009

Advent

22

 

 

 

Vor Jahren mal gezeichnet.
Da war ich noch klein und knuffig und hatte nix zu tun.img011

Und das ist die neuere Variante:

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Sonntag, 6. Dezember 2009

Nikolausextra Teil 2 “Willy und Lisa und der Tannenzweig”

6 Während Willy und Pünktchen ihren Früchtepunsch genossen, wühlte Lisa zu Hause alle Schubladen durch.
”Ohhh nein, wo hab ich den nur das Geschenkpapier hingelegt? Vor einer Woche hab ich es doch noch gesehen. Hoffentlich ist es noch nicht leer!” 
Nach einigem Suchen, fand Lisa die Rolle in der hintersten Schublade. 
“Ahhh, da ist es. Und wo habe ich das Geschenkband...das hatte ich gerade noch in der Hand. Daneben, gut.”
”Aber die Schere suche ich immer noch. Aber die muss doch hier irgendwo sein? Ohh, hoffentlich kommen Willy und Pünktchen nicht so schnell wieder, ich muss doch ihre Geschenke fertig bekommen.”
”Vielleicht versuch ich es mal so: Schere wo bist du, versteckt dich nicht, ich find dich ja so wie so!

Nix!Naja, war einen Versuch wert....

Auf einmal waren Geräusche  vor der Tür zu hören. Wie wild lief lief Lisa durch die ganze Wohnung.

“Es raschelt vor der Tür! Das sind doch nicht etwa die beiden schon!? Oh nein, wohin mit denn ganzen Sachen. In den Schrank? Nein kein Platz.
Ahhh ich weiß hier in das Gemüsefach, hier guckt Willy bestimmt nicht rein.”

Gerade noch rechtzeitig hatte Lisa das Geschenkpapier versteckt, denn es klopfte an der Tür.
Lisa öffnete. Die Nachbarin Frau Wespe stand vor der Tür: “
Hallo Lisa, ich wollte nur die Schere zurückbringen, die mein Mann gestern von Willy ausgeliehen hat. Und dazu gibt es noch ein paar Honigkekse zum naschen!”
Da war also die Schere, dachte Lisa und sagte zu Frau Wespe: “Oh viele Dank!”

Nach der Verabschiedung ging Lisa wieder in das Wohnzimmer. “Puhhh, das war mal knapp. So jetzt kann ich endlich die Geschenke einpacken. Was für eine Aufregung!Wo war jetzt gleich nochmal das Geschenkpapier...”

Währenddessen wurde es im Kastanienwald immer dunkler und kälter.
” Wenn das noch dunkler wird, dann finden wir ja niemals den richtigen Tannenzweig.” sagte Pünktchen. Willy beruhigte sie: “Mach dir mal keine Sorgen, ich habe die Glühwürmchenlaterne von Herrn Schneck ausgeliehen. So können wir auch etwas im Dunklen sehen!” Und schon fachte er das Feuer an.
”Ihhhhh!!!!” schrie auf einmal Pünktchen auf. “Da ist mir etwas nasses auf die Fühler gefallen.”
“Regen?” fragte Willy.
”Nein, Schnee, sieh nur Willy es fängt an zu schneien. Jetzt wird es doch noch richtiger Winter!” antwortete Pünktchen.
Willy und Lisa freuten sich und bekamen Lust ein paar Weihnachtslieder zu singen.

Es verging wieder einige Zeit und Pünktchen und Willy waren nun schon ein paar Stunden unterwegs.
Pünktchen jammerte: ”Willy ich bin müde! Sind wir bald da? Mir tun die Füße weh!”
”Sieh mal Pünktchen, da sind ganz viele Tannenzweige!” sagte Willy.
Pünktchen wurde wieder etwas munterer: “Ohh ja, sie da drüber der ist schön! Und der, Ohhh, der glitzert vom Schnee und er ist schön gerade.Ich glaube, das ist der Schönste, denn nehmen wir!”

Willy machte sich an die Arbeit. Mit ein paar Axtschlägen hatte er den Tannenzweig zurechtgestutzt. Er nahm den Stamm auf die Schulter um den Zweig hinter sich herzuziehen. “Pünktchen, wir können losgehen - Pünktchen? Wo bist du??” Willy blickte sich um!
“Ich glaub es nicht, sie ist im stehen eingeschlafen! Aber wie bekomme ich sie jetzt nach Hause? Pünktchen wach auf?”
Tatsächlich stand Pünktchen mit geschlossen Augen im Wald und schlief. Willy rüttelte sie sanft, doch Pünktchen brummelte nur: “Lass mich noch ein Stündchen schlafen Mama!”

Willy überlegte angestrengt: “So wird dass nichts. Ich muss Pünktchen tragen und was mache ich mit dem Tannenzweig, den kann ich doch nicht hier lassen? Aber mir bleibt wohl nichts anderes übrig! Also Pünktchen auf die Schulter. Schade um den schönen Zweig!”

Schon hatte Willy Pünktchen hochgenommen und war ein paar Schritte gegangen, hörte er leise Schellen läuten. Auf einmal stand wieder Herr Schneck vor ihm. “Na Willy, du hast ja immer noch kein Tannenzweig gefunden? Oh und die kleine Lady ist eingeschlafen.” sagte Herr Schneck und Willy antwortete: “Doch! Aber ich kann nicht den Tannenzweig und Pünktchen tragen.”
Da meinte Herr Schneck: “Ach, das ist kein Problem! Hier nimm den Strick und binde den Zweig hinten an meine Stoßstange!”
Wieder einmal blickte Willy Herrn Schneck verwundert an: “Sie hat eine Stoßstange an deine Haus?”
Herr Schneck lachte: “Wenn man so schnell wie ich unterwegs ist, dann braucht man so etwas!” Willy musste auch lachen. “Viele Dank!” sagte er.

Und so gingen Willy mit Pünktchen in den Armen und Herr Schneck mit dem Tannenzweig an der Stoßstange wieder nach Hause.

Zu Hause wartete schon voll Sorgen Lisa. “Wo wart ihr den so lange? Ich habe mir Sorgen um euch gemacht!”
Nachdem Willy Pünktchen in dass Bett gebracht hatte und den Tannenzweig in Vogelhäuschen, erzählte er Lisa die ganze Geschichte. Dabei stopfte er sein Mund reichlich mit Honigkeksen voll.

“Mampf, genauso war das! Mhhh, diese Honigkekse sind sehr lecker, aber auch supersüß, sogar für mich. Ich glaube ich brauch jetzt noch was anderes, haben wir noch Karotten da?”

Auf einmal viel Lisa etwas ein: “Ähhh, Willy warte mal kurz....”
Doch zu spät. Willy war schon am Gemüsefach.
”Lisa, was macht den das ganze Geschenkpapier bei dem Gemüse?”

Samstag, 5. Dezember 2009

Nikolausextra Teil 1 “Willy und Lisa und der Tannenzweig”

5 So dieses Extrageschichte ist für alle, die die Vorgeschichte von letzten Jahr noch nicht kennen! Urspünglich war diese Geschichte ein Hörspiel. doch für den Kalender habe ich sie noch mal umgeschrieben und ein paar Neuerungen hereingebracht.
Denn in der der Adventskalendergeschichte sind einige Anspielungen darauf.

Also viel Spaß!

Im Bibsgarten, hinter dem Kastanienwäldchen, bei den Rosenbüschen, da ist das zu Hause von Willy und Lisa. Doch wenn es im Herbst kalt und dunkel wird, dann ziehen die Beiden in ein kleine Vogelhäuschen im Feldahorn.

Es ist Dezember, aber irgendwie ist es ganz und gar nicht weihnachtlich im Bibsgarten...

Mitten im strömenden Regen stand Willy, die Hände voller Einkaufstüten und das Wasser rannte ihm die Flügel herunter. „Warum muss ich immer bei schlechten Wetter einkaufen gehen?!?! Seit Tagen regnet das jetzt schon. Huhhhh und kalt ist es auch. Und es gab keinen Honig mehr und der Sternenzucker waren auch ausverkauft! Jetzt aber schnell nach Hause!“

Als Willy endlich nach Hause kam, klebten ihm schon die Fühler am Kopf. Lisa war ganz erschrocken als sie Willy die Tür öffnete. „Willy, wie siehst du den aus? Warum hast du den nicht den Regenschirm mitgenommen?“ Willy antwortete ganz verwirrt: „Schirm? Wir haben einen Regenschirm?“ Lisa schlug die Hand an die Stirn. Dann sagte sie: Komm erst einmal herein, ich hol dir ein Handtuch und mach dir eine heiße Schokolade.“ „Ohhh ja, mit extra Schokostückchen bitte!“ rief Willy! Lisa guckte ihn böse an: „Willy!“ Denn Willy war gerade auf Diät und sollte nicht mehr so viele Süßigkeiten essen, aber meistens hielt er sich nicht dran.

„Aber mir ist doch sooooo kalt...“ jammerte Willy. „Und Schokostücken machen es mir viel wärmer ums Herz!“ Da musste Lisa lachen.

Auf einmal waren Schritte aus dem Wohnzimmer zu hören.
“Willy, Willy Willy” hört man eine Stimme rufen. Ein kleines Marienkäfermädchen sprang Willy in die Arme und er drehte sie ein paar Runden. Als Willy sie wieder herunter lies, fragte er sie: “Pünktchen, was machst du den hier?”
Pünktchen grinste breit: “Ich wollte dich mal wieder besuchen, Onkel Willy. Und meine Eltern sind ein paar Tage weggefahren. Und jetzt darfst du auf mich aufpassen.”
Willy seufzte ein bisschen: “So etwas fällt auch nur meinem Bruder ein!!”
Dann sagte Lisa zu Willy: “Ich habe für Pünktchen schon ein Bett hergerichtet.” Pünktchen war begeistert: “Das muss ich sofort meinem Teddy zeigen!” Und schon lief sie wieder davon.


”Sie stand einfach mit ihrem kleinen Rucksack und einem Brief von deinem Bruder vor unsere Tür. Da konnte ich sie doch nicht draußen stehen lassen....” meinte Lisa und machte sich ein paar Sorgen. “Egal, ich mag Pünktchen, dass werden bestimmt ein paar lustige Tage...” sagte nur Willy.

Am nächsten Tag regnete es immer noch. Aber im Vogelhäuschen war es schön warm, denn im Kamin prasselte ein warmes Feuer. Pünktchen saß auf der Fensterbank und schaute nach draußen. “Oh man, ist mir langweilig! Denn ganzen Tag regnet das schon. Erst große Regentropfen, dann kleine und jetzt nieselt es. Es ist Dezember, es müsste Schnee liegen, ich will einen Schneekäfer bauen und auf zugefroren Pfützen Schlittschuh laufen.” Lisa legte ihr Arbeit zur Seite und fragte Pünktchen: “Warum spielst du nichts mit Willy?”
”Ochh, wir haben schon alles durchgespielt: Räupchen ärger dich nicht, Schmeiß die Fliege, Tabu. Und bei “Zicke Zacke Hühnerkacke“ habe ich 15 mal hinter einander gewonnen.” sagte Pünktchen und wedelte aufgeregt mit ihren kleinen Ärmchen. Willy rief empört aus der Ecke des Wohnzimmers: “He, aber auch nur, weil ich mir nicht merken kann, wo der Osterhase ist.”

Wieder verging eine Weile, als plötzlich Pünktchen laut rief: “Ohhh, seht mal, es hat aufgehört zu regnen!” Willy und Lisa kamen zum Fenster!
‘“Wirklich!” sagte Willy und Lisa sagte: “Dann weiß ich, was ihr beiden jetzt machen könnt.”
“Was?” sagten Pünktchen und Willy gleichzeitig.
”Ihr geht jetzt in den Kastanienwald und sucht uns einen schönen Tannenzweig für Weihnachten.”
”Ohh jaa!!! Ich hol schnell meine Gummistiefel und mein Regenmantel. ” jubelte Pünktchen und auch Willy fand es eine gute Idee.
Lisa lächelte Willy an: “Ach Willy!!”
”Ja!” sagte Willy. “Nimm dieses Mal den Regenschirm mit!”
”Geht klar!” sagte Willy.

Als Pünktchen und Willy das Haus verlassen hatten, schaute Lisa den beiden noch nach. “Das sind schon zwei lustige Gesellen!”

Pünktchen und Willy waren schon eine Weile durch den Kastanienwald gelaufen und hatten immer noch nicht den richtigen Tannenzweig gefunden.
”Zu groß, zu klein…” sagte Willy und Pünktchen ergänzte: “Zu schief, keine Nadeln an der Tanne!”
Ein langer Seufzer kam aus Willys Mund: “Hätte nie gedacht, dass Tannenzweige suchen, so schwer ist.”
”Hast du den das noch nie gemacht?” fragte verwundert Pünktchen. “Nein, Herr Regenwurm hat uns die letzten Jahre immer einen geschenkt. Aber dieses Jahr ist er mit seiner Frau auf dem Gisselbergacker Urlaub machen.” antwortete ihr Willy.

Auf einmal war die Luft von Schellengeläut erfüllt. Es klang fast so wie der Renntierschlitten des Weihnachtsmanns. Konnte das sein?
Doch welch Überraschung, statt einees Schlitten voller Geschenke, stand da plötzlich eine Schnecke im Kastanienwald!
“Ho Ho Ho, ich hoffe ihr habt eine schöne Adventszeit” sagte die Schnecke.
”Herr Schneck, sie hier bei der Kälte?” fragte Willy.
“Und mit Schellen auf dem Schneckenhaus!” sagte Pünktchen.
”Och, ich habe doch jetzt eine schöne warme Einbauheizung für mein Schneckenhaus. Und die Schellen machen alles viel weihnachtlicher! Möchte vielleicht jemand einen schön heißen Früchtepunch?”
“Ohh ja ich!” sagte Pünktchen.Willy staunten nur noch: “Was es nicht alles gibt!”

Teil 2 morgen :).

Freitag, 4. Dezember 2009

Honigkekslegende

4 Mitten im Wohnzimmer saß Willys kleine Nichte Pünktchen! Willy freute sich sehr, denn er hatte sie seit dem letzten Dezember nicht mehr gesehen. “Lass mich raten”, sagte Willy, “deine Eltern sind in den Urlaub geflogen und wir sollen auf dich aufpassen!”
Pünktchen grinste: “Genau! Es hat doch letztes Jahr alles super geklappt!”
“Ihr Bett steht schon bereit, wir sind ja mittlerweil geübt.” sagte Lisa.

Dann sagte Willy: “Ich hab gerade etwas verrücktes erlebt, das muss ich euch unbedingt erzählen. Lisa setz doch bitte schon mal den Kaffee auf!”
“Und für mich Kakao!” rief Pünktchen 
Noch bevor Willy von seinem Erlebnis erzählen konnte, klopfte es an der Tür.
Pünktchen öffnete: “Guten Frau Wespe!”
”Hallo Pünktchen!” begrüßte Frau Wespe. “Wie ich sehe, bist du dieses Jahr auch wieder da!”
”Kommen sie doch herein!” sagte Lisa, “Ich wollte gerade Kaffee für uns machen!”
”Wie praktisch!” sagte Frau Wespe, “Ich habe die passenden Honigkekse dazu mitgebracht!”

Willy war erstaunt: “Sie haben noch Kekse bekommen?”
“Ja!” sagte Frau Wespe, “Ich habe sie letzte Woche eingekauft. Warum, gibt es denn jetzt keine mehr?”
Als Lisa den Kaffee und Kakao gebracht hatte, erzählte Willy alles, was im Supermarkt vorgefallen war.

“Unglaublich!” sagte Pünktchen laut und Frau Wespe und Lisa stimmten ihr zu!
”So etwas ist ja noch nie vorgekommen. Keine Honigkekse im Advent!” sagte Frau Wespe ganz erschrocken! “Das geht nicht mit rechten Dingen zu!”
Pünktchen schaute ganz verwirrt zwischen den Erwachsenen hin und her. “Was ist den so besonderes an den Keksen?”
Frau Wespe sah sie ganz verwundet an. “Kennst du den nicht die Honigkekslegende?”
“Nein!” sagte Pünktchen, “Erzähl sie mir!”
Also fing Frau Wespe an:
”Honigkekse sind besondere Kekse. Man kann sie nur zu Weihnachten kaufen und auch nur in wenigen Geschäften. Doch bis jetzt haben sie immer für alle gereicht!
Man sagt, es gibt nur einen Ort, wo die Honigkekse hergestellt werden, im Weihnachtshummeldorf. Ich weiß nicht ob es stimmt, aber ich habe mal gehört, wo sich dieser Ort befindet. Er liegt hinter der Asselstadt im modrigen Schacht, dann muss man durch einen dunklen Tunnel gehen und wenn man dann einen leichten Honigduft riecht ist man richtig.”

Pünktchen lauschte ganz gespannt. “Meinst du das Weihnachtshummeldorf gibt es wirklich?
”Ich weiß es nicht, aber ich glaube es schon!” sagte Frau Wespe.
Pünktchen dachte nach.
Die Zeit verging und Frau Wespe verabschiedete sich.

Am Abend lag Pünktchen wach in ihren Bett und machte sich viele Gedanken über die Honigkekse und das Weihnachtshummeldorf. “Was da wohl passiert ist?” fragte sie sich. Und diese Frage lies sie nicht los!

Fortsetzung folgt…

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Im Supermarkt

3 In wenigen Minuten hatte Willy sein Ziel erreicht.
Hoch oben in den Wipfeln des Kastanienwaldes, für menschliche Augen kaum erkennbar, befand sich der Supermarkt. Dort bekam man alles, was das Insektenherz (oder das der Feen ;) begehrte. Willy liebte besonders die Süßwarenabteilung. Kein Einkauf verging, ohne dass er sich eine Riesenpackung Sternenzucker mitnahm.

Als Willy in den Supermarkt herein kam, staunte er nicht schlecht. Der ganze Laden war voll mit Insekten. Sie stritten laut und manche ballten sogar ihre Fäuste! Zwei Hundertfüßer hatten nicht aufgepasst und schon waren sie mit ihren Schwänzen verknotet. Ein Schmetterlingsmädchen versuchte sie wieder zu befreien. Ein buntes Durcheinander beherrschte den ganzen Laden.

Willy ging auf eine Ameise zu, die etwas Abseits stand und sich die streitende Meute ansah.
“Was ist den hier los?” fragte Willy.
“Es ist wegen den Honigkeksen!” antwortete die Ameise. “Seit zwei Tagen gibt es keine neue Lieferung mehr. Und als sich diese Nachricht herumgesprochen hatte,  wollten auf einmal alle noch ganz schnell Kekse kaufen. Und jetzt streiten sie sich schon seit einer Stunde um die letzten drei Packungen!”
Willy sah sich noch mal die Leute an, schüttelte mit den Kopf und sagte dann: “Warum kaufen die Leute nicht einfach andere Kekse?”
”Ach, du weißt doch das Honigkekse ganz besondere Kekse sind. Sie gibt es doch nur in der Adventszeit! Kannst du  dir  etwa Weihnachten ohne Honigkekse vorstellen?”
“Nein!” antwortete Willy, “aber deswegen sich zu streiten finde ich viel schlimmer!”
Willy verabschiedete sich von der Ameise und quetschte sich durch die Meute bis zu dem Regal mit dem Kerzen. Dann holte er sich noch normale Kekse und wie immer eine Riesenpackung Sternenzucker aus der Süßwarenabteilung.
Nach dem er alles bezahlt hatte, flog er wieder nach Hause zu Lisa.
Kaum zu Hause, wollte Willy von seinem Erlebnis erzählen, doch Willy da wartete eine Überraschung auf Willy.

Fortsetzung folgt…