Freitag, 23. Juli 2021
Dienstag, 18. November 2014
Bibeljournaling und Pinguine
Samstag, 12. Juli 2014
Blick in meinen Kopf *Angst*
Samstag, 5. Oktober 2013
Wichtige Information!
Der alte, bärtige Mann, der einem seine Wünsche erfüllt, wenn man brav war, das ist der Weihnachtsmann...Nicht Gott!
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Donnerstag, 25. Juli 2013
Und es endet auch mit Zweifünftig
Anfang der Geschichte: Es fängt mit Zweifünfzig an
Nach der wirklich bewegenden Wochen auf dem Schiff musst ich ja irgendwann wieder nach Hause. Erst nach Erkenschwick, später nach Kassel.
Und da ging ich mal wieder zur Haltestelle und dachte so bei mir: “Mhh, jetzt muss ich ja doch 2,50 Euro bezahlen. Gott wird ja bestimmt nicht zwei Mal die selbe Sache machen…”
An der Haltestelle angekommen guckte ich auf den Fahrplan. Gut, noch 10 Minuten warten!
Nach etwa 5 Minuten stand auf einmal eine ältere Frau (eine andere) neben mir und guckte mich an.
Und ratet mal, wer mich mit auf seinem Ticket genommen hat…
Ich mag Gottes Humor und Fürsorge wirklich, wirklich…
Mittwoch, 17. Juli 2013
“Herr, die Ente ist groß!”
“Did you say duck?”
”Was nein? Ich meinte harvest! Ernte!”
Während ich diese Worte schreibe,habe ich ein Sprachgewirr aus Englisch, Deutsch und Niederländisch in meinem Kopf. Und ich liebe es!
Ich habe gerade eine Zeit erlebt, wo die Sprachbarrieren gefallen sind und es egal war, aus welchem Teil der Welt du kamst.
Wir hatten Niederländer, Engländer,aus Polen, Deutsche, Kalifornien, Südafrika und so weiter…
Am Anfang saß man noch in seinen Sprachgrüppchen zusammen, doch im Lauf der Zeit mischte es sich immer mehr durch.
Auf einmal erlebte ich mich, wie ich niederländische Lobpreislieder gesungen habe und war auch froh, dass in Deutschland viele englische Lieder gesungen werden.
Mit einem Mann aus den Niederlanden hatte ich eine besondere Art zu sprechen. Ich sprach nur Deutsch und er nur Englisch. Und wir verstanden uns – konnten sogar richtig tiefe Gespräche führen. Es war ein Wunder!
Es war wirklich ein Geschenk die kostbare Botschaft vom Vaterherz Gottes auf gleich zwei Sprachen zu hören.
Die Redner/ Übersetzter Henk, Peter und Anne-Marie brachten ihre Persönlichkeit mit ein, sodass es nicht immer 100% perfekt war und Wort für Wort, aber wir hatten so viel zu Lachen und Spaß.
Und Lachen ist international.
So konnte es auch sein, dass Pizza sich auf einmal in der Übersetzung in Wein verwandelte – weil Peter meinte, es passt besser zum Thema “Überfließend”
Oh, ich werde diese Freiheit des Lachens vermissen!
Das Entenfeld <3
Montag, 15. Juli 2013
Es fängt mit Zweifünfzig an
Ich stand in Recklinghausen am Busbahnhof und sah auf den Plan. Ich hatte zwei Busse zur Auswahl. Auf den ersten musste ich nur 15 Minuten warten, dafür hätte ich aber meine schwere Reisetasche noch einigen Weg schleppen müssen. Der andere kam in etwa einer halben Stunde, aber der Weg wäre kürzer gewesen.
Dann guckte ich nach dem Fahrpreis und ob er mal wieder erhöht wurden war. Und natürlich!
In Gedanken rief ich: “Was 2,50 € für 10 Minuten fahrt, die haben wohl ein Rad ab!”
Grummelnd holte ich mein Geld heraus.
Der erste Bus kam und ich bekam mit, dass aus irgendeinen Grund die Leute nicht bezahlen mussten.
“Nein,” rief der Busfahrer, “sie müssen nichts bezahlen! Kein Geld! Gehen sie einfach durch!”
Das passierte ein paar Mal.
Und ich dachte mir so: “Toll, hier könnte ich kostenlos mitfahren, aber ich will den langen Weg mit Tasche nicht tragen!”
Also lies ich den Bus davon fahren. Es war meine Entscheidung, aber ich war nicht ganz glücklich damit.
Ich wartete also auf den zweiten Bus und drehte dabei mein Geld ungeduldig in den Fingern.
Auf einmal stand eine Frau neben mir: “Fahren sie auch nach Erkenschwick?”
Ich bejahte.
Darauf die Frau: “Dann kann ich sie mit auf mein Ticket nehmen!”
Ich war schon drauf und dran abzulehnen (ja, ich kann echt blöd sein), als die Frau mit bestimmenden Ton sagte: “Stecken sie ihr Geld weg, ich nehme sie mit!”
Und so konnte ich doch noch kostenlos mitfahren und es gab mir das Gefühl, als würde Gott sagen: “Du bist auf den richtigen Weg, es wird eine besondere Woche.”
Ich mag seinen Humor!
Sonntag, 30. Dezember 2012
Die Akte Ladekabel und eine Frau, die recht hat.
Alles fing am Donnerstag an. Ich war gerade dabei sämtliche Elektrosachen aus der Verteiler zu ziehen. Dabei war auch das Ladekabel. Geistesgegenwärtig wollte ich es gleich sicher stellen und legte es oben hin.
Dann musste ich schnell das Auto abholen (lassen) und gab meinen Wohnungsschlüssel einen Freund, damit die Leute schon einmal mit dem Auseinanderbauen der Möbel beginnen können.
Etwa eine Dreiviertelstunde später, war ich wieder da. Und mein Ladekabel war in einer Kiste verschwunden und alle Bücher, die Aussortieren wollte und Sachen, die ich noch jemand zurück geben musst. Alles in den vielen Kisten verteilt… Nicht wieder auffindbar!
Aber das wichtigste war das Ladekabel! Doch bei über 30 Kisten und kein Anhaltspunkt, ein hoffnungsloser Fall!
Am 28.12 beschrieb ich mein Problem in einem kurzen Satz. In den Kommentaren schrieb darauf Frau Vorgarten:
“hahahaha, mit Verschwundenheiten kenn ich mich gründlich aus!!!
Im Zweifelsfall die Wühlerei aufgeben und den fragen, der ALLES weiß.
Und dann die Wühlerei immer noch sein lassen und auf seinen Tipp warten.
Das hat schon sehr oft sehr schnell geholfen.”
Diesen Tipp habe ich dann brav befolgt und ein Telegramm* in den Himmel geschickt und später am Abend noch einen halben Paulusbrief (die Länge, die Länge!).
Am nächsten Morgen stand ich auf, ging in das Wohnzimmer, guckte ein bisschen verschlafen aus dem Fenster und da, auf einmal lag in der offenen Kiste links neben mir das Ladekabel.
Da hätte ich nie gesucht :).
*Ich habe übrigens neulich interessiert festgestellt, dass Telegramme immer noch existieren und die Post gerade damit wirbt.
Mittwoch, 5. September 2012
Lieber Gänseblümchen als Kunstrasen!
Wer mich kennt, der weiß, dass ich kann schön herumjammern kann, wenn es um das Umziehen geht.
Ich mag es nicht meine Kisten zu packen, mich um Wohnung und den ganzen Kram zu kümmern.
Und ich bin froh, dass Gott dieses Problem immer für mich sehr gut geklärt hat. Bis jetzt waren immer zur rechten Zeit alles da was ich brauchte. Die Wohnung, das Geld, Helfer.
Ich bin wirklich Dankbar! Ohne ihn wäre ich wirklich aufgeschmissen.
Aber trotzdem mag ich den Stress nicht. Das “Ich muss mich in einem neuem Umfeld zurechtfinden” und das “Ohh alles neu hier”.
Besonders das verabschieden von alten Freunden tut weh.
In Marburg hat es mir wirklich das Herz zerbrochen.
Und doch, trotz all dieser negativen Dingen, hat es auch einige Vorteile.
Ich lerne sehr viele neue tolle Menschen kennen! Jedes Mal erweitert sich meine Horizont, ich lerne neue Traditionen und Lebensweisen, neue Arten Dinge zu sehen.
Ich liebe es über den Tellerrand zu sehen und staune über die Tassen, Gabel und Messer, die Blumenvase und die Serviette.
All das würde ich nicht kennen, wenn ich in meiner eigenen Suppe schwimmen würde.
Es macht mir keine Angst, wenn durch neue Gedanken mein Glaube herausgefordert wird. Nur weil an den Steinen gerüttelt wird und auch mal ein kaputtes Fenster ausgewechselt wird, fällt doch nicht gleich das ganze Haus zusammen.
Meine Grundfesten sind Jesus und mein Vertrauen liegt auf ihm.
Leider habe ich gemerkt, wie viele aus Angst handeln und Entscheidungen treffen.
”Wenn dieser kleine Stein wackelt, dann könnte bald das ganze Haus zusammen fallen!”
Angst ist immer ein schlechter Ratgeber! Angst vernebelt den Blick und lässt voreilige Entscheidungen treffen.
Nicht gut, ganz und gar nicht gut!
Am Mittwoch haben wir bei dem Frauenbibellesen (Ohh, ich liebe es so sehr!!) über Paulus gelesen und wie er durch eine Rotte Menschen fast umgebracht wurde.
Gerüchte, Hetze und Angst gaben eine tödliche Mischung.
”Er wird alles zerstören, was wir aufgebaut haben!”
”Was wird dann aus uns? Er nimmt uns alles weg!”
Immer wenn die Menschen mit dem lebendigen Gott zusammentreffen gibt es einen großen Aufprall.
Nichts kann so bleiben, wie es ist!
Wenn alles normal bleibt, dann bist du Gott vielleicht noch nicht wirklich begegnet.
Wie sagte Jesus zum reichen Jüngling?
“Verkaufe alles was du hast und gib es den Armen und dann komm und folge mir nach!”
Was hält uns fest? Was hält mich fest?
Geld, Freunde und Familie, Gemeindetraditionen, Angst vor einer ungewissen Sicherheit oder Mistrauen?
Zu sagen “Jesus, ich gebe dir mein ganzen Leben!” ist einfach, es aber zu tun…
Auch ich habe schon Nächte die Ohren Jesu zu geheult.
”Warum Herr, warum genau das?!”
Und dabei aus dem Blick verloren, was er mir alles geschenkt hat, dass es mir in meinem ganzen Leben noch nie besser ging und ich reich gesegnet bin.
Aber das Gras der andern ist ja immer grüner.
”Sooo viel grüner…
”Will… haben… Wiese… von… Nachbarn…”
Und dabei war es nur Kunstrasen…
Nicht lebendig…
Keine Gänseblumen drauf.
Nur der Tod.
Solche Dinge habe ich gelernt, weil ich umgezogen bin, weil ich neue, wunderbare Menschen getroffen habe.
Ich wünschte, du könntest sie kennenlernen. Du würdest sie bestimmt mögen.
Sie sind witzig und auch ein bisschen verrückt, richtig begabt und schlau, mit viel Fantasie und doch einem realistischen Durchblick, sie mögen Kinder, Tiere, Fußball und Pflanzen.
Sie lachen und weinen, singen, tanzen und können toll Theater spielen.
Ihr Kuchen ist erstklassig und der Kaffee vorzüglich!
Sie lieben Jesus und lernen ihn gerade kennen.
Sie lesen meinen Blog und schreiben selber einen.
Sie sind Kinder und Erwachsen.
Du würdest sie sicher mögen!
Und die paar Miesepeter und Angsthasen in der dunklen Ecke dort?
Die werden wir auch noch hervor holen!
Mittwoch, 25. April 2012
Innere Gespräche
“Um dein Ziel zu erreichen musst du dich zwischen diesen beiden Wegen entscheiden!
Der eine Weg ist kurz, aber schwer und der andere Weg ist leicht, dafür aber lang.”
”Wie wäre es denn mit dem kurzen und leichten Weg?”
”Ohh natürlich! Warum sind wir da nie darauf gekommen!! Das ist die Idee! Wir machen einen kurzen und leichten Weg.
”Wirklich!?? Das wäre toll!”
”Vergiss es!”
”Oh…”
”Und hast du dich schon entschieden?”
”Ich überlege noch…”
Sonntag, 8. Januar 2012
Geduld oh Geduld
“Das hebräische Wort für “geduldig” kommt in der Bibel 53 Mal vor. Viermal wird es definiert als “geduldig warten”, “warten”, “wartend” oder “gewartet”. 49 Mal bedeutet es “sich in Schmerzen krümmen wie bei der Geburt eines Kindes” oder “im Tanz in der Luft herumwirbeln”.”S.131 “Gottes Angesicht sehen” Bill Johnson
Ich geh mich dann mal in Schmerzen krümmend in der Luft herumwirbeln…
P.S.: Ist das Einbildung oder ist Hebräisch so viel cooler als Deutsch!
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Wenn das Leben mal wieder Sch*** ist,…
…dann hilft nur noch Cappuccino.
Mhhh, gerade ist irgendwie alles doof…Aber so richtig…
Und dann nervt mich sogar die kleinste Kleinigkeit.
Und dann war auch noch mein Cappu leer (mittelschwere Großkatastrophe)!!
”Es ist Advent…ich sollte einen Winter/Weihnachtscappuccino haben.”
--> ich weiß, ein sehr tiefsinniges und frommes Gebet… -.-
Aber nicht mal das war mir vergönnt..
Ein paar Minuten später:
Bis der Postbote zwei Mal klingelte:
Danke Sandra und danke Jesus!
Mal wieder perfektes Timing
.
Und danke für die vielen weitern coolen Sachen.
Situation immer noch blöd, aber ich fühl mich nicht mehr so alleine.
Montag, 29. August 2011
Küsschen
Ich hab mal wieder zu lange gearbeitet und nun kann ich nicht schlafen…
Naja, da hab ich wenigstens Zeit etwas Blog zu schreiben.
Heute haben wir gemeinsam Fotos von Borkum angeguckt. Es gab lecker Kuchen und der Raum war echt voll – mir schon zu voll und laut.
Auf einmal küsste mich ein kleines Mädchen (4 Jahre) auf den Arm! Ich war erst irritiert, hab mich dann aber gefreut und irgendwie besonders gefühlt.
Dann ging sie weiter…Ich hab sie beobachtet und sie ging von Person zu Person und küsste jeden einzelnen.
Manche habe sie gar nicht bemerkt,.. Ein anderer hat nicht auf sie geachtet und hatte sie einfach hoch gehoben, obwohl sie gerade küssen wollte. Sie hat sich erst mal beschwert, doch er hat nicht hingehört.
Sie ging dann weiter küssen – einmal um den Tisch herum in der Gemeinde!
Wisst ihr wenn ich gesehen habe? Ich sah Jesus in ihrer Handlung.
Er ging um den Tisch und hat jeden geküsst.
Manche haben ihn gar nicht bemerkt und manche haben ihn einfach verscheucht…
Doch es gab auch welche die sich gefreut haben!
Ich kenn das Mädchen nur zwei Wochen von Borkum, aber ich hab gelernt das Jesus öfter mal durch kleine Kinder zu uns spricht… sie können seine Stimmer einfach noch deutlich hören.
Und ich habe noch was auf Borkum gelernt:
Wenn dich ein Kind fragt, ob du mit ihm tanzen willst (auch mal eben ohne Musik), dann lass alles stehen und liegen und tanze!!
Ich hab es leider nicht gemacht und bereue es jetzt :(.
Freitag, 3. Juni 2011
I love my Anskar <3
Ganz ehrlich, aber Himmelfahrt gehört nicht unbedingt zu meinen christlichen Lieblingsfesten, aber dieses Mal war es einfach nur Hammer.
Ein toller Openairgodi, das gemeinsame Chillen, die Musik…
Da hängt man gerne mal bis 5 Uhr mit seiner Gemeinde ab.
Ich fand es ja witzig, dass es über dem Gottesdienstplatz Flugverbot gab. Was glauben eigentlich die Leute, was wir Christen zu Himmelfahrt machen?
Wobei einer ist zwischendrin wirklich noch abgehoben *zwinger*
Ultraleichtflugzeuge sind schon was cooles…
Und jetzt alle mitsingen:
“Du kommst niemals in den Himmel...
Mit der Bundesbahn…
Denn die Bundesbahn…
ist viel zu lahm!”
Mittwoch, 11. August 2010
Kinder und Eltern
Kinder die in einer Bibelschule wohnen, spielen schon mal etwas anderes als Wii oder Barbie.
Ich sitze im Garten der Bibelschule und lese ein Buch. Kinder spielen im Hintergrund. Auf einmal höre ich etwas in Richtung: "In Namen Gottes steh auf!"
Ich schaue verdutzt in Richtung Kinder und sehe, dass sie gerade Totenauferweckung spielen.
Kinder mit Pädagogen als Eltern haben es auch nicht leicht.
Kind (7) mault herum und lässt keinen Vorschlag des Vaters gelten. Das Kind jammert, das niemand auf es Rücksicht nimmt und überhaupt ist alles ganz schlimm.
Irgendwann reicht es dem Vater und er schreit sein Kind an: “Du hast eine verschrobene Selbstwahrnehmung!”
Donnerstag, 5. Februar 2009
Vertrauen
Vertrauen ist verdammt schwer, wenn es einen schlecht geht. Ich werde es trotzdem irgendwie versuchen!
Mittwoch, 4. Februar 2009
Christsein Teil 6
Nichtchrist spricht mich das erste Mal auf meine Glauben an.
Person: “Du bist doch Christ!? Warum dürft ihr kein Sex vor der Ehe haben?
Ein paar Jahre später. Christen auf einen Haufen. Ich frage in die Runde. “Was fällt euch bei den Stichwort Christen ein?
Erste Person antwortet: “Kein Sex vor der Ehe!”
Definiert sich den Christsein über Sex oder kein Sex haben. Hallo?!!
Sollte und nicht etwas anderes einfallen wenn wir über Christen reden?!?
Montag, 2. Februar 2009
Vergleichen macht traurig
Heute bin ich nicht so besonders gut gelaunt. Warum? Nun eigentlich geht es mir nicht schlecht, wenn ich genau gucke sogar richtig gut! Ich habe heute alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe, hatte gute Gespräche und liebe Leute um mich. Und bei der Sparkasse heute konnte ich einen wunderschönen und kostenlosen Kalender absahnen.
Also warum bin ich traurig?!?
Weil ich mich schon den ganzen Tag mit den anderen vergleiche. Nicht was Aussehen und Begabung betriff, da bin ich mittlerweile ziemlich gefestigt. Ich weiß was ich kann und nicht kann und das es nicht schlimm ist nicht überall die beste zu sein.
Nein, bei mir geht es eher um Beziehungen und Menschen. Es macht mich traurig, dass ich mit gewissen Personen immer noch nicht so umgehen kann, wie ich will. Es ist nicht mal so groß meine Schuld, es gab halt nur mal ein großes Missverständnis.
Und anstatt auf die Fortschritte zusehen und was mir Gott schon alles geschenkt hat (und das ist nicht wenig!), seh ich auf die anderen um mich herum und seh wie “gut” es ihnen geht.
Es ist anstrengend, die ganze Zeit so traurig durch die Gegend zu laufen. Ich will jetzt lernen auf das zu schauen, was Gott schon Geschenkt hat und darauf zu vertrauen, dass er einen guten Plan hat.
Samstag, 31. Januar 2009
Jeden Tag ein Stückchen mehr…
Wer mich kenn, der weiß, dass ich das Chaos in Person sein kann. Und gerade in einer WG ist es nicht leicht ständig Ordnung zu halten. Vor allem, wenn tagtäglich viele Freunde, Bekannte und Mitschüler durch die WG wandeln. Mit einen einfachen Aufräumen ist es da nicht getan.
Und auch mein Zimmer versiffte immer mehr! Doch vor einigen Wochen kam mir der Gedanke, das ich eigentlich Gottes Herrlichkeit und Güte in die Welt tragen wollte (ui, klingt das gestochen) und irgendwie passt da ein Zimmer im Chaos nicht!
Ich konnte keine Freunde einladen und wenn doch dann saßen wir nur in der Küche rum (die ja auch meist aussieht wie Sonstewas).
So hab ich mich entschieden, was meine WG betrifft, immer wenn ich irgendwas tue ein kleines Stückchen mehr zu machen z.B. neben meinen Sachen auch ein paar Teller der anderen Spülen oder hab den Besen in der Hand, dann kann ich auch gleich den Flur mit durch kehren. Aber keinen großen Aufwand, sondern immer kleine Sachen, die nahe liegen.
Und bei meinen Zimmer mache ich es ähnlich. Ich geh irgendwo hin, dann kann ich auch die oder das mitnehmen. Oder den Gegenstand aufräumen.’’
Es ist schön, mit einem aufgeräumten Zimmer kann ich viel gastfreundlicher sein.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Vornesitzer und Schlechtwerder
Neulich war ich mit einem Bekannten Kaffee trinken. Wir redetet viel über Gott und die Welt, mmhh vor allem über Gott. Und als wir so langsam nach Haus gingen, kamen wir auf das Thema Auto fahren und das mir dabei immer schlecht wird. Deswegen sitze ich auch die meiste Zeit vorne, dort wird mir nämlich etwas langsamer schlecht.
Und dann kam die Fragen: “Stimmts du sitzt gerne Vorne, nicht nur wegen des schlecht werdens!?!”
Nach einen kurzen Moment des Überlegens sagte ich: “Ja, ich sitz gerne vorn!”
Mein Bekannter sprang in die Luft und meinte “Wusste ich´s doch, gut dass du es zugibst.” Nach einer Sekunde meinte er: “Du wirst wahrscheinlich nie von deiner Übelkeit geheilt!”
Danach versuchte ich ihn noch davon zu über zeugen, dass es mir ja schlecht wird weil… Aber irgendwie brachte es das nicht.
Obwohl wir über zutiefst geistliche Themen sprachen, ist dieser kurze Moment hängen geblieben. Noch die Tage danach habe ich mich darüber innerlich aufgeregt.
Ich hab mich gefragt ob mir nicht mehr schlecht werden würde, wenn ich nicht mehr vorne sitzen will oder ob ich dann geheilt werden könnte, ob er wirklich recht hat und noch viele andere Sachen.
Gestern Nacht saß ich auf einer Bank mit meinen Laptop und wollte eine Mail schreiben, doch irgendwie ist ein Gebet draus geworden.
Und auf einmal fragte ich mich, ob es nicht noch andere Bereiche in meinem Leben gibt, wo ich mein “Vornesitzervorrecht” nicht aufgeben will, dafür aber “Übelkeit” in kauf nehme…
Mit diesem Gedanken bin ich noch nicht ganz fertig.
Doch ich denke, langsam verstehe ich warum ich bis jetzt nicht weiter gekommen bin in einzelnen Bereichen meines geistlichen Lebens.