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Mittwoch, 2. Oktober 2019

Vergleichen – Schnellste Weg zum Unglücklichsein!?

2019-10-02 16.58.14

Oktober. DER Monat für Künstler und Kreative.
Zurzeit findet wieder Inktober auf Instagram statt. Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt nehmen sich täglich Zeit, um mit Tusche zu zeichnen. Dafür gibt es eine offizielle Begriffsliste, an die man sich halten kann, aber nicht muss.
Grundsätzlich ist dies eine geniale Idee, die Jake Parker vor ein paar Jahren hatte. So übt man das Zeichnen regelmäßig und kann sich verbessern und lernt auch ein Stück weit seinen inneren Schweinehund zu überwinden.
Jetzt kommt aber das Problem! Durch die gemeinsam genutzten Hashtags kann man auch sehen, was andere Leute zu diesen Begriffen gezeichnet haben. Meist ist das echt spannend, wie die Wörter der Liste unterschiedlich interpretiert werden, doch schnell fängt man auch an sich zu vergleichen.

Lange hatte ich überlegt, ob ich dieses Jahr wieder teilnehmen möchte. Letztes Jahr hatte echt Spaß gemacht, aber da im Moment sehr viel Umschwung in meinem Leben ist, wusste ich nicht, ob ich mir die Zeit dafür nehmen kann. Kurzfristig habe ich mich dann doch dazu entschlossen.
Der erste Begriff war #RING. Nach einigem überlegen kam ich auf die Idee einen Hexenring zu malen. Nichts wirklich dramatisches. Ich fand es lustig, die erste Seite meines Sketchebooks wieder mit einem Pilzbild zu beginnen.
Alles war ganz nett, bis ich mir die anderen Bilder ansah. Viele der Zeichnungen fand ich echt cool und es gab auch ein Like (Herz) von mir. Doch dann kam ich zu den Leuten, die auch einen Hexenring gemalt hatten. Ihre Pilze sahen viel besser, schöner und lustiger aus als meine. Grummel!
Am liebsten hätte ich alles gleich wieder hingeworfen und das Kapitel Inktober für dieses Jahr geschlossen.

Ich war nicht neidisch auf die anderen Zeichner. Ich war sauer auf mich selber!
Warum hatte ich mir nicht mehr Mühe gegeben? Warum nicht mehr Zeit investiert? Mehr Reverenzen angesehen? Und so weiter!
Ich hatte das Gefühl versagt zu haben… wegen EINER Zeichnung!
Glücklicherweise bin ich keine 13 Jahre mehr alt und habe ein bisschen was dazugelernt in den letzten Jahren. Puhh!
Ich muss nicht in diesen depressiven Gedanken schwelgen und mich innerlich fertig machen, wie ich das noch als Teenie gemacht habe.
Mein Wert kommt nicht aus dem Tun heraus, sondern aus Jesus! Und Er gibt mir die Freiheit, die negative Energie, die freigesetzt wurde, jetzt positiv umzusetzen.

[…]und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
2. Korinther 10,5b

So ist aus dem “schlechten Vergleichen” ein Blogeintrag geworden. Und ich nehme mir vor, dass ich mir nächste Mal mehr Zeit lasse zum Zeichnen und Inspirieren.
Inktober gibt mir noch 30 neue Chancen mich zu verbessern, aber es definiert mich nicht mehr! Aber es ist eine gute Möglichkeit zum Lernen – das Zeichnen und um die eigenen Gedanken zu kontrollieren.


inktobervergleichen2

Sonntag, 15. März 2015

Abkürzung nicht möglich!

Ich habe heute eine Rezension* auf Amazon für das Buch “Unterwegs in die goldene Stadt: Lektionen des Weges” geschrieben. Hier ist sie nochmal zum nachlesen auf meinem Blog.

*Okay, ist mehr ein Roman zum Buch geworden mit Predigtanteilen, aber irgendwohin muss ja meine Theologenseite…

Vor etwa 4 Jahren las ich das erste Mal  “Die Geisterstadt” von Frank Krause. Selten war ich so “geflasht” von einem Buch. Es sprach einfach perfekt in meine damalige Situation und half mir so, viele Dinge in meinem Leben deutlicher zu erkennen und zu verstehen. Deswegen entwickelte es sich schnell zu einem meiner Lieblingsbüchern.
Am Ende der “Geisterstadt” machte der Autor Krause Hoffnung, dass es vielleicht eine Fortsetzung geben wird.
Also wartete ich gespannt und meine Erwartungen waren hoch.
Nach etwa 4 Jahren war es dann endlich so weit - Band 2 erblickte das Licht des Buchhandels.
Und meine erste Reaktion war: “Oh, okay!?”
Der zweite Band unterscheidet sich schon sehr von “Geisterstadt”. Während Band 1 noch sehr viel Handlung und sogar eine actionlastige Rettungsaktion enthält, gibt es in Band 2 vor allem Gespräche und Lehreinheiten. Das geht sogar so weit, dass die Reise zu der golden Stadt wortwörtlich unterbrochen wird, bis der Protagonist seine “Lektionen auf dem Weg” gelernt hat. Und so “sitzt”" man als Leser mit den anderen Weggefährten und wartet, das es weiter geht oder irgendetwas spannendes passiert.
Wären diese Bücher eine Fantasyreihe, so wäre dies eine literarische Katastrophe. Denn normalererweise, wann immer in einem Abenteuer die Helden etwas lernen müssen oder trainieren, wird die Sache “vorgespult”. Dann heißt es “6 Wochen später”, “als die Helden den Wald durchquert hatten” oder ein Buch fängt gar erst an, wenn der Held schon voll ausgebildet ist.
Unser Leben ist aber nicht so. Es gibt keine Vorspultaste und kein Überspringen von lästigen Alltagssituationen. Wir müssen jeden Tag einen Schritt nach dem anderen machen und den ganzen, manchmal auch langweiligen, Weg gehen.
Und genauso ist es auch mit unserem Glauben.
Wir verwandeln uns nicht von heute auf morgen in den perfekten Menschen, nur weil wir es uns vorgenommen haben. Auch wird Gott nicht mit seinen Fingern schnippen und wir sind plötzlich die ultimativen Superheiligen.
Die Verwandlung in das Bild Jesu passiert mitten auf dem Weg, durch das Zusammensein mit Ihm – einen Tag nach dem anderen und mitten im Warten und Hören und Lernen und Ausprobieren – in Seiner Gegenwart und Nähe.
Das ist die Geschichte dieses Buches.
Und als ich das verstand, da las ich das Buch noch einmal und war wieder geflasht!

Dienstag, 26. Februar 2013

Ich hab doch kein Stress!

*Aus einem Loch kriech*
Hallo? Ist da draußen noch jemand?
Gibt es im Moment etwas schlimmeres als krank sein und diese doofe Grippe zu haben?!


Jaaaa!!! Nämlich gesund sein!
Das heißt, man darf all die Arbeit der anderen übernehmen. Von 8 Uhr bis 5 Uhr arbeiten, aber sicher! Nein, ich habe keine Vollzeitstelle und Nein, Kinder kann man nicht einfach mal so liegen lassen. Wobei…

 
Klar, ich übernehme gerne 25 Kinder im viel zu kleinen Raum. Ja, natürlich auch gerne alleine. Individuelle Betreuung, auf die Wünsche und Bedürfnisse eingehen? Aber immer!
Ach, wir sollen mehr mit ihren Kindern basteln? Gerne doch!
Wo die Haarspange ihrer Tochter ist? Dritte Schublade, oben rechts, Blumengruppe!
Oh natürlich passen wir auf, dass das weiße Kleid ihrer Tochter im Sandkasten sauber bleibt!
Ja, geben sie ihrem Kind nur dieses Viel-zu-große-und-Lärm-machende-Gerät mit!
Es ist natürlich kein Problem, wenn wir ihren fast 5 Jahre alten und völlig gesunden Sohn wickeln.
Okay, wir werden nie wieder mit ihrem “ach-so-sensiblen” Kind schimpfen, dass gerade “ganz unschuldig” 5 andere Kinder zusammengeschlagen hat.
Nein, nein, sie brauchen kein gesundes Frühstück einpacken! Kekse, Lollis, und Kuchen reichen vollkommen!
Ob eine halbe Scheibe Brot reicht? Naja, ihr Kind ist ja den ganzen Tag im Kindi, das hat nachmittags bestimmt keinen Hunger!
Ob es mir gut geht! Klar! Ich sitze ja eh nur den ganzen Tag herum?
Wo ist also das Problem?!
Oh Nein?!!

DER KAFFEE IST ALLE!!!

Dienstag, 11. September 2012

Payback–Rachepunkte

Neulich hockte ich mal wieder vor dem PC und sah mir eine Folge Minecraft von Gronkh an.
Während er so baute und erzählte, kam er plötzlich auf das Thema “Payback” und Punkte sammeln. Dabei bemerkte er auch, dass “Payback” ja auch “Rache” bedeuten kann.
War irgendwie ein witziger Gedankengang, aber ein paar Minuten später hatte ich es wieder vergessen.

Ein paar Tage später saßen wir als Jugendkreisteam zusammen und überlegten das neue Thema für die nächste Stunde.
Nach kurzer zeit haben wir uns für das Gleichnis des Schalksknechtes entschieden.
Die Bibelstelle war also klar, aber dann gab es das andere Problem: “Wie wollen wir das Thema nennen?”
Wer schon mal Namen für “Was auch immer” raussuchen musste, der weiß, wie schwierig das sein kann.

Als wir also so da saßen und nachdachten, erinnerte ich mich plötzlich wieder an die Tatsache, dass ja “Payback” Rache heißt.
Die anderen fanden die Idee auch gut und schon hatten wir ein Name für das Thema.


”Payback –Sammeln sie Punkte?”

Und dazu gab es noch ein kleines Theaterstück:

Personen
-freundliche Stimme
-Otto Normal
-Lehrerin
-So ein Typ
-Mutter

Stück

Otto sitzt auf einen Stuhl und hört der Lehrerin zu.
Lehrerin: Es ist unglaublich, die Hälfe der Klasse hat schon wieder die Hausaufgaben nicht und die Klassenarbeit ist auch wieder unter aller Sau!
Ihr seit alles Versager und werdet niemals einen Ausbildungsplatz finden!
Am besten ihr meldet euch gleich für Hartz IV an!

Die Lehrerin und Otto frieren ein.

Stimme:
Herzlichen Glückwusch Otto Normal. Sie erhalten 10 Punkte!

Otto steht auf und geht umher. In kurzer Entfernung seht ein Typ und pöbelt ihn ohne Grund an.
Typ: Ey Alter, was guckst du so?! Geh aus meinem Gesicht oder du wirst mich kennenlernen! Idiot!

Der Typ und Otto frieren ein.

Stimme:

Herzlichen Glückwusch Otto Normal. Sie erhalten 20 Punkte!

Otto ist zu Hause angekommen, setzt sich auf einen Stuhl und öffnet einen Laptop. Seine Mutter kommt dazu.
Mutter: Ich kann es einfach nicht glauben! Du willst schon wieder Computer spielen und dabei hast du noch nicht mal den Müll herunter gebracht. Und dein Zimmer sieht auch schon wieder aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.
Du bist so faul!
Nimm die lieber mal ein Beispiel an deiner Schwester!

Die Mutter und Otto frieren ein.

Stimme:
Herzlichen Glückwusch Otto Normal. Sie erhalten 30 Punkte! Sie haben zusätzlich noch den Muttergutschein eingelöst, Ihrer gerade erhaltenen Punkte verdoppeln sich noch einmal.
Vergesse Sie nicht Ihre Punkte einzulösen, bevor sie verfallen! Es gibt attraktive Prämien.
Bei 10 Punkten dürfen Sie jemanden beleidigen.
Bei 100 Punkten dürfen Sie jemanden schlagen.
Bei 100.000 Punkte ist schon ein kleiner Rufmord drin!
Und vergessen Sie nicht unser beliebtes Angebot: für nur 100 Millionen Punkte dürfen sie einen Amoklauf durchführen!

Donnerstag, 23. Februar 2012

Warum sagt frau…

 

Warum sagt frau: “Es ist nicht so wichtig…”, wenn sie doch meint: “Du hast mir das Herz gebrochen.”?

Warum sagt frau: “Ach der Termin liegt so günstig, dass kann man sich gut merken.”, wenn sie doch meint: “Weil du mir wichtig bist und ich dich liebe!”?

Warum fragt frau sich…
…ob die Wahrheit alles ändern würde?!

 

 

(ein Video auf Youtube hat mich zum nachdenken gebracht)

Sonntag, 15. Januar 2012

Wie wird mein Blog erfolgreich?!

Es gibt so viele Tipps und Tricks im Web, wie man an viele Leser kommt und sie behält.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Blog das genaue Gegenteil von diesen Ratschlägen ist.

- Ich poste nicht so regelmäßig, wie man sollte.
- Mein Blog ist ein einziges Durcheinander an Themen.
- Meine Blog hat kein Ziel…Ich will nirgendswo hin damit, hab keine Zielgruppe vor Augen.
- Jeder Deutschlehrer wird schreiend davon laufen.

Aber ein paar Sachen stimmen bei mir dann doch.
Ich blogge, weil es mir Spaß macht und das schon sei 7 Jahren! Ich bin nicht einer dieser Personen, deren Blog eben mal nur 3 Monate durchgehalten hat.
Und ich mache es nicht wegen des Geldes, denn ich verdiene hier keinen einzigen Cent.
  

Wenn hier jemand hängen bleibt, dann freue ich mich.
Denn dieser Blog ist ein winziger Splitter meiner Persönlichkeit – bunt und durcheinander.
Sollen sich doch die anderen abmühen viele Leser zu haben. Ich bleib, wie ich bin!

 

Stimmung: Sonntäglich
Zitat des Tages: “Gäääääähn”
Musik:
Kal Ho Naa Ho

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Haben wollen tuten tun

Es gibt soo viele tolle schöne Dinge…
Alleine schon bei der Kosmetik und den Bastelsachen. Ich könnte mich tot kaufen.
Und an jeder Ecke ist ein neues tolles Angebot. “Und wenn ich das jetzt nicht kaufe dann bekomme ich das nie wieder….”
Und schwupp ist es im Korb gelandet.

Aber ich habe keine große Villa, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde. Und die Sachen müssen ja auch irgendwo hin.
Also habe ich mir vorgenommen erst dann wieder etwas zu kaufen, wenn die alten Sachen aufgebraucht sind. Und das wird eine Weile brauchen.

Ich habe jetzt Tag eins hinter mir und ich musste mal wieder feststellen, wie schwer es ist seine Gewohnheiten zu ändern.
Alleine heute hatte ich zwei mal das Verlangen etwas kaufen zu wollen…
Ich bin stark geblieben, aber einfach war es nicht!
Und das obwohl ich hier im Überfluss schwimme, mache ich mir Sorgen etwas zu verpassen.
Die Macht des Konsums *grrr*

Ich will mich jetzt an den Dingen erfreuen, die ich schon habe… Die Hälfte davon hab ich nämlich schon wieder vergessen: “Ach das hatte ich auch noch hier herum liegen?!”
Außerdem machen zu viele Dinge unglücklich und unfrei…Und wer will das schon sein.

Also hier fängt mein persönlicher Kaufstopp an!

Samstag, 6. März 2010

Möglichkeiten

 

Kisten, Chaos und Durcheinander
Aber so ein Umzug hat  auch seine guten Seiten:

Ein neuer Anfang
Endlich die Möglichkeit ohne schlechtes Gewissen Platz zu machen.
Neues her und dafür 3 alte Sachen raus.
Genießen wie eine Wohnung aussieht, wenn sie völlig leer ist.
Den tollen Hall nutzen um ein Lied zu singen.

Entdecken, was man alles besitzt.
In alten Erinnerungen schwelgen und sich auf neue Eindrücke freuen.
Ein Grund haben seine Freunde einzuladen.
Ein Grund haben seine Freunde nicht einzuladen.
Eine Entschuldigung für das Chaos.
Mal wieder ein paar Tage seines Lebens improvisieren – dann Essen wir halt aus den Trinkbechern.

Sich freuen wenn die letzte Kiste ausgepackt ist und alles an seinem Platz steht.

Montag, 21. April 2008

Vom DGD zu meinem Zimmer - Gedanken

Endlich es ist Frühling!
Ich bin ganz in Gedanken versunken.
Die Sonne scheint, die Blumen blühen und die Vögel singen um die Wette.
Ich atme tief ein - und aus.
Die Luft ist frisch und ich habe das Gefühl das nichts unmöglich ist!
Frühling, wenn das tote zum Leben erweckt,
wenn das Dunkle dem Licht weichen muss.
Wenn die Hoffnung wieder Nahrung bekommt.
Einen kurzen Augenblick bin ich glücklich.
Und dankbar!

"Hallo Jana!" Eine Stimme reist mich aus Gedanken.
Ich muss lächeln.

Freitag, 21. Dezember 2007

Mittwoch, 14. November 2007

reflektierende Reflexion der Worte

Gestern habe ich einen Hauskreis gehalten. Sehr interessantes Thema und sehr herausfordernd! Es ging um Epheser 5,1-20. Wir haben uns anhand der Verse entlang gehangelt und versucht Dinge, die wir erkannt haben, in die heute Zeit umzusetzten. Auf deutsch, wie kann diese Dinge ganz praktisch im Alltag umsetzen.
So ging es zum Beispiel um diesen Vers: Auch schandbare und närrische oder lose Reden stehen euch nicht an, sondern vielmehr Danksagung. Epheser5,4
Gerade ein schnelles Mundwerk und unbedachte Worte sind heute ein Problem, auch in Gemeinden. Wie schnell macht man einen Witz über andere. Alle lachen mit, aber ist ist wirklich allen zum lachen zu Mute. Oft heißt es: "Er/sie wissen doch wie es gemeint ist!" Ist das wirklich so? Oder will sich die Person nur nicht die Blöse geben. Und warum müssen wir uns überhaupt über andere lustig machen? Nur weil es normal ist, weil es alle machen!? Es gibt doch noch soviele andere, gute Dinge über die man lachen kann.
Noch schlimmer ist natürlich, wenn wir hinter den Rücken von anderen schlecht reden (wenn ich wir schreibe, dann schließe ich mich nicht aus, den auch mir passiert es, dass ich über andere Menschen herziehe).
Die meisten (so vermute ich mal) kennen dieses oder ähnliche Senarien. Eine Person hat einen (scheinbar) ungerecht behandelt. Man fühlt schich verletzt, angegriffen, missverstanden. Wohin mit den Frust? Man brauch jemand mit dem man reden kann. Und wenn man dann an jemanden geräd der auch über diese Person gefrustet ist... Das kann man sich wunderbar ausmalen, dass lass ich jetzt aber mal. Oder dieser dieser Satz: "Habt ihr schon gehört der Herr Müller hat, [...] unglaublich oder?..., dass der sich das erlaubt." *schwätz* *herzieh*
Was tut man wenn man in eine solche Situation hineingerät?
Paulus schreibt ein Kapitel davor: Laßt kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören. Epheser 4,29
Was gut ist, was erbaut, was notwendig ist! Das sollen wir reden! Eine Frau sagte gestern, eigentlich müsste man das in seine Hand schreiben. Ab und zu wäre es gut, wenn ich mir selber beim reden zuhören würde. Manchmal habe ich das schon gemacht und dann erschrocken festgestellt: "Was rede ich hier eigentlich" Wenn wir alle Gespräche ausblenden würden, die nicht gut,erbaulich und notwendig sind, so glaube ich, es würde auf einmal sehr still werden.

So jetzt seid ihr dran, was kann man praktisch tun, damit man mit seinem Worten Segen statt faulen Geschwätz bringt. Und was kann man tun, wenn man in eine Situation hineingerät, wo über jemand hergezogen wird. Wie geht es, das ich da nicht mitmache?
Was denkt ihr über dies Thema?
In der Bibelstunde hatten wir schon gute Ideen, die werde ich noch später dazu schreiben.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Abendverzweiflung???

Hier sitze ich nun und versuche ein Brief zu schreiben. Aber ständig lasse ich mich ablenken. Hier noch etwas essen und da noch mit jemandem reden und per ICQ könnt ich auch noch chatten! Tja und jetzt schreibe ich Blog!
Seit ca. 3 Jahren versuche ich es nun schon. Fange an und dann lass ich es wieder sein! Was daran so schwierig ist?. Naja, den Brief muss ich auf Englisch schreiben! Und mein Englisch ist nicht sehr gut! Wobei ich sagen muss, dass es in den letzten 2 Jahren wesentlich besser geworden ist!
Zudem weiß ich nicht, was ich genau formulieren soll. Wie also soll ich etwas auf Englisch schreiben, wenn ich es nicht einmal auf Deutsch ausdrücken kann?
Sprache ist schon eine verzwickte Angelegenheit. Ich finde es immer noch ein Wunder, dass man Gedanken und Gefühle in Worte kleiden kann. Aber manchmal reicht das nicht aus. Deswegen ist es gut andere Möglichkeiten zu haben: Blicke, in den Arm nehmen, lächeln. Meist sind es diese Dinge, die die Herzen der Menschen am schnellsten erreichen.
Aber ich habe nur ein leeres Blatt Papier, das gefüllt werden will. In einer mir fremden Sprache soll ich nun ausdrücken, was ich fühle, was ich denke! Ist das überhaupt möglich?!?!

Briefe schreiben ist ein Abenteuer. Eine Reise in sich selbst, die man mit jemand anderem geteilt. Was ich dort schreibe, kann ich nicht mehr löschen. Es steht fest!
Sind wir in unserer Zeit, wo alles schnell gehen muss und nichts wirklich feststeht, überhaupt noch in der Lage Briefe zu schreiben?
Ist mein Empfänger ist auch ein Abenteurer und bekomme ich eine Antwort?
Wie war das gleich noch mal? Die Feder ist stärker als das Schwert!
Na, ich hol dann mal schnell mein Füllfederhalter!

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Was würde Jesus bloggen?!

Dieses Bild habe ich auf http://img.shirtcity.com gefunden.
Da ist es noch ein Gag, aber man weiß ja nie, ein paar durchgeknallte Christen gibt es immer:
Eine neue Armbändchenwelle geht durch die Welt. WWJB - Was würde Jesus bloggen? Und was würde er benutzen? Wordpress oder Blogger oder ganz was anderes?
Diese Frage würde natürlich zu neuen Gemeindespaltungen führen. Diverse Hass- und Hetzblog würden geschrieben werden. Fundamentale Blogger würden Auftragshacker anstellen um in Wordpressblogs Viren zu installieren. Man dürfte nur noch mit dem richtigen Blog getauft werden. Das Glaubensbekenntnis würde umgeschrieben werden:

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort bloggt er mit mit Blogger ( oder wahlweise Wordpress).

Erst nach 150 Jahren gäbe es wieder eine langsame Annäherung. Die neue Generation versteht nicht mehr, worum sich die Alten gestritten hatten. Blogger und Wordpress sind mittlerweile beide von Google übernommen worden und zu einen Wordblogger vereinigt. Auf den Bibelschulen werden die neusten Blogstrategien gelernt und Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Evangelien eine eindeutige Vorstufen von Blogs sind. Fernsehprediger erklären den Zuschauern, wie man dank Gottes Hilfe (und natürlich Werbung) viel Geld mit seinem Blog verdient. Gottesdiente finden nur noch per Vlog statt und können jeder Zeit gedownloadet werden. Papst wird die Person, die den meisten Traffic auf seinen Blog hat. Und über Sündenvergebung wird abgestimmt. Der Googlevorstand ist Ehrenmiedglieder im "Bund heiliger Wordblogger"Die wirklich Welt scheint nicht mehr zu existierne, real ist, was gebloggt wird. Wer kein Geld oder keine Möglichkeit für Internet hat, ist unwichtig! Wird zu Abschaum der Gesellschaft.
Aber die Christen haben es endlich geschafft! Sie sind im Zentrum der Beliebtheit, wenn man Fragen über das Internet hat, geht man zu einem Christen. Tausende lassen sich taufen, um in den Genuss von unendlichen Speicherplatz zu kommen. Jeder füllt sich Gott nah und ist sich seines Heils gewiss!

Bis eines Tages auf dem Hauptblog von Google ein Kommentar zu lesen ist. Er kommt direkt von Jesus:

Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen, und ihr habt mich nicht besucht.

Auf diesem Kommentar antwortete ein anderer Blogger: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?

Und Jesus antwortete: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.
(Mt 25, 41- 46)

Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe (und sie werden über ihre Leiden und Schmerzen bloggen, doch es wird keiner da sein, der es lesen wird!)

Vorsicht Sarkasmus!