Mittwoch, 28. April 2010

Kreidezug

Darf ich vorstellen: Das Bibelseminar hat ab heute seinen eigenen Zug ;).
Nachmittagkinderbeschäftigung!

Lok, Personenwagen 1.Klasse, Tierwagen (Nashorn, Giraffe, Katze, Esel, Elefant, Hund), Autowagen, Schweinewagen, Ko(h)lewagen mit Schwein das abgehauen ist, Milkamilchwagen, Tropenwagen, Schmetterlingswagen, Tierwagen (Pferd, Hamster, Frosch, Küken, Bär, Schlange)

Dienstag, 27. April 2010

Einer dieser schönen Tage

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Es ist einfach schön wieder ein paar Tage in Marburg zu sein. Ich genieße die Atmosphäre und die Frühlingsluft.
Jede freie Minute versuche ich draußen im Garten zu verbringen.

Heute habe ich mal wieder den Weg gefegt. Es tut gut sich wieder körperlich zu betätigen. Unkraut zupfen kann ja so entspannend sein.

Es tut mir auch gut, wieder Menschen in meiner Umgebung zu haben, wo ich weiß, dass sie mich lieben, auch wenn ich mal wieder super nervig bin.
Gute Gespräche zwischendrin gehören einfach dazu!
Oder mit den Kindern durch den Garten rennen, den Amseln beim Futter suchen beobachten, einfach die Sonne genießen und dass der Weg wieder Unkrautfrei ist!

Obwohl ich hier wegen der Schule bin, fühlt es sich an wie Urlaub. Ich bin zwar am Abend völlig fertig, aber glücklich.

Jetzt lasse ich den Abend auf meiner Lieblingsbank ausklingen, denke über die letzten Stunden nach.
Ich freu mich schon auf morgen!

Ich habe einmal eine Karte geschenkt bekommen, wo  in etwa drauf steht: Nirgendswo kommt man Gott näher als in einem Garten.
Also also auf den Bibelseminargarten trifft das auf jeden Fall zu!  

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Sonntag, 4. April 2010

Reise nach Jerusalem Tag 1 Teil 3

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Während wir es uns auf den Stühlen bequem gemachten, tauchte auf einmal ein Mann auf. Er fragte, ob wir nach Tel Aviv fliegen würden.Wir bejahten seine Frage. Daraufhin sollten wir ihm gleich folgen für den  Sicherheitscheck (eine halbe Stunde früher als geplant).

Erst wurde meine Freundin aus gequetscht. Ob sie ihre Reisetasche alleine gepackt hat, ob sie irgendwelche Sachen mitnehmen sollte, die sie am Flughafen bekommen hatte, wo sie in Israel wohnen wird, wenn sie dort kennt und so weiter…
Es war schlimmer als eine Abschlussprüfung, aber er ging für Sandra recht schnell vorbei.
Dann kam ich an die Reihe, die selben Fragen - die selben Antworten (naja, mein Englisch ist schlechter als ihres).

Leider war ich verdächtig.
Nicht weil ich irgendwie blöd geantwortet hatte, sondern weil mein Reisepass neu war.
Es war meine erste Reise überhaupt und vorher brauchte ich nie einen Reisepass. Aber es war Grund genug mich bis auf die Unterwäsche (von einer Frau) zu untersuchen.
Meine Freundin wurde nur kurz nach Sprengstoffspuren untersucht und ich wurde in einen anderen Raum geführt und quasi komplett auseinander genommen.

Sandra hatte schon Angst, dass ich nicht wieder kommen würde, denn ich war schon eine halbe Stunde weg und niemand sagte ihr etwas konkretes und man hatte ja schon genug Horrorgeschichten gehört.
Währenddessen war ich im “Untersuchungsraum”, besser gesagt es war schon eine halbe Halle. Überall wuselten Menschen herum, eifrig beschäftigt unsere Handtaschen und das Reisegepäck nach Sprengstoff abzusuchen.
Glücklicherweise waren die Leute dort sehr freundlich und ich entspannte mich mit der Zeit allmählich.

Nach insgesamt 1 1/2 Stunde Sicherheitscheck wurde ich für dann doch für Okay befunden. Ganz kurz vor dem Boarding (Einstieg ins Flugzeug).    
Endlich hatten wir es geschafft, wir saßen glücklich im Flugzeug und es sollte endlich in Richtung Israel gehen.